Hier ein gutes Beispiel. Es wurde mir von einem der Opfer als Scan geschickt. Klicken Sie auf das Bild. Angeboten wurde diese Marke als echte 575 I, gestempelt und geprüft. Katalogwert Michel 2001 EURO 75,00. Dieses verfälschte Stück Papier ist keinen Cent wert.

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Schauen Sie in die Ecke unten rechts. Der "Stempel" läuft über den weißen Rand. Es ist deutlich zu sehen, dass hier keine Stempelfarbe gleichmäßig ins Papier gedrückt wurde, sondern viele kleine Pixel, ich schätze es war ein 300 - 600 Dpi Drucker, sich zu einem Bild zusammensetzen.
Das falsche Prüfzeichen, eine vollendete Urkundenfälschung, setzt sich nur aus aneinander gereihten Pünktchen zusammen.
 

Es gibt, grob geschätzt alleine über Ebay verkauft, an die 1.000 Opfer. Auch wenn es in vielen Fällen nur um 6 oder 8 Euro geht ist der Schaden ernorm.

Hier geht es weiter mit Infla Fälschungen:

Artikel: 1376797258
Der Verkäufer dieses Schmuckstücks:
Günter Jansen aus Ebenkoben. Hier trat er als "japhila" auf. Dieser Name wurde von Herrn Jansen am 24. 10. 2002 in "snapenn" geändert


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Die "Stempel" sind mit Fotokopierer oder Computerdrucker aufgedruckt. Die Pixel sind auch für jeden Laien sofort erkennbar. Weshalb fressen tausend Bieter diesen Müll, ohne zu murren?
Diese Fälschung des Prüfzeichens ist eine Straftat!


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Hier Herrn Jansens Lieblingsfälschung, wohl hunderte Male unters Volks geworfen mit 1a Computer Treppchen-Stempel, klicken Sie auf die Marke

Steck in fast allen Lots. Schade nur, auf die Lots gibt es keine Garantie!


Mit zur der Strategie, diese perversen Fälschungen in derartigen Mengen auf den Markt zu werfen, gehört ein ausgeklügeltes System scheinbarer Garantien.

Herr Jansen sucht nämlich keinen Ärger, sondern Opfer. Er nimmt jedes Stück sofort und bereitwillig zurück und erstattet den Kaufpreis. Er schickt auch die Marken los, bevor er das Geld hat. Das gefällt den Käufern und er kann scheinbar argumentieren, dass niemand betrogen werden könne, da ja erst nach der Ansicht der Originalware bezahlt werden müsse.

Hier geht nun der Betrug los. Was ist mit den vielen hundert ahnungslosen Laien, die die dümmlichen Fälschungen behalten und unwissend später damit Andere betrügen?

Für die in den letzten 90 Tagen bei Ebay verkauften Fälschungen des Herrn Jansen wurden nicht nur 3, 5  oder 10 Euro bezahlt. Völlig wertlose Fälschungen wechselten auch für EURO 20,00 oder EURO 30,00 und mehr, den Besitzer.


Aus Schriftwechsel mit Opfern:
(Namen und Anschrift habe ich unkenntlich gemacht)

Sehr geehrter Herr Kraft,
ich bedanke mich für Ihren Hinweis, und bin diesen sofort nachgegangen. Tatsächlich ist der Prüfstempel gefälscht. Herr Jansen gibt an , dass er selbst 'reingelegt' wurde, was ich für
eine Schutzbehauptung halte. Meine Auslagen erhalte ich wohl zurück. Nochmals Vielen Dank.
MfG X. X.


Hallo Herr Kraft,
ich habe Ihre Mail gelesen und bin einigermaßen geschockt. Ein so großer Fachmann bin ich nicht, dass ich solche Fälschungen sofort erkennen könnte. Leider habe ich schon mehrere Marken von Jansen erworben, weiß aber nicht mehr, welche es waren, da ich keine Buchführung betreibe.
Auf der 34B waren die von Ihnen angegebenen Pünktchen gut zu erkennen. Im Moment verspüre ich wenig Lust, noch weitere Marken bei Ebay zu ersteigern, wenn sich noch nicht einmal mehr auf geprüfte Marken verlassen kann.
Jedenfalls bedanke ich mich für Ihre Nachricht und würde mich für den weiteren Verlauf interessieren.
Noch einen schönen Tag und Gruß aus B.
X. X.


Hallo Herr Kraft
danke für die Aufklärung was war mit der Anzeige? Würde mich gerne aus diesem gegeben Anlass beteiligen. Man könnte auch eine Sammelklage erwirken.
mfg X. X.

Kommentar: Für den Antrag auf strafrechtliche Verfolgung reicht einer. Bisher hat Herr Jansen den Geschädigten (natürlich nur denen, die sich gemeldet haben) das Geld erstattet.


Hallo JK,
ja da hab ich wohl auch Mist gekauft. Verdächtig kam er mir schon vor. Aber, dass er derartig regelrecht kriminelle Energie aufwendet.
Ich hab eine Marke von Israelmoshe und eine unter nove14 gekauft. Ich hab mich schon über die perfekt getürkten Briefumschläge gewundert. Beide sind richtig aufwendig vorgedruckt mit jeweils anderen Namen mit c/o Janssen Adressen. Auch die Begleitbriefe sind jeweils auf die unterschiedlichen Namen ausgestellt. Nur das dann die Kontonummer halt immer die gleiche ist. Den Luxus von zwei Konten leistet er sich noch nicht. D.h. dann aber im Ergebnis dass G. Janssen absichtlich arbeitet, also kriminell handelt?

Danke für euren Hinweis. Wollen Sie etwas unternehmen?

Gruß XX


Hallo,

ich möchte nur Danke sagen. Tolle Seite.

Einen schönen Gruß,

x x


Hi,

zunächst mal herzlichen Glückwunsch zu Deinen Seiten. Ich finde es wirklich toll, dass hier wirkliches Fachwissen rüberkommt. Da ich mich ausschließlich mit Brustschild-Philatelie beschäftige, kann ich doch einiges dazulernen. Vor allen Dingen erfährt man etwas über diverse Anbieter. Ich hätte nämlich fast selbst einmal für einen Bekannten eine DR 217b bei einem von Dir genannten israelischen Anbieter ersteigert. Aber ich hatte schon so etwas wie eine gesunde Skepsis und habe es dann gelassen. ...

(28.10.2002)