Zunächst Hinweise zu der negativen Bewertung des Wlodekgold. Der Originalartikel steht weiter unten im Anschluss. Ebenso Ergänzungen die durch neue Sachverhalte notwendig wurden.

Hier zunächst die "Bewertung" im Originalzitat:

wlodekgold (privat) 13.09.03 01:24:55 MESZ 2948418662 V

 

Beschwerde : VORSICHT! Falscher Stempel! Falscher Aufdruck! Falsches Prüfzeichen! DPI Punkten

Dazu wurde an Ebay geschrieben:

Für jeden neutralen Betrachter liest sich das so, als wäre es eine wahre Tatsachenbehauptung, der nicht einmal widersprochen würde. Rein formal liegt jedoch ein leicht nachvollziehbarer Fall vor.

1. Wlodekgold bebietet 10 Sekunden vor Artikelende (mit einem Sniperprogramm?) einen hohen Preis auf den Artikel. Er ist Höchstbietender. Die Auktion endet: 07.09.03 21:21:58 MESZ.
Der Ebaylink löst ein Mail mit folgendem Header aus: Delivery-date: Sun, 07 Sep 2003 22:06:15 +0200 Received: from [66.135.197.17] (helo=mx22.sjc.ebay.com) by mxng01.kundenserver.de with esmtp (Exim 3.35 #1)id 19w5nX-0001PC-00 for **@**.**; Sun, 07 Sep 2003 22:06:11 +0200 Received: from tanzania.sjc.ebay.com (tanzania.sjc.ebay.com [10.6.64.39])

2. Wlodekgold löst die Zahlungsanfrage durch einen Ebaylink aus und fügt als Text eine unverhohlene Drohung ein:

=============Zitat Anfang==========================================
Der Kaeufer hat folgende Mitteilung hinzugefuegt: Hallo Herr ****,
ich habe eben die Marke gekauft. Bitte senden Sie mir aus versicherungstechnischen Gründen zunächst einen großen Scan der Markenvorer- und Rückseite. 600 - 1200 DPI als jpg Bild. Ich will Ihnen für Alles persönlich bezahlen. Ich werde bald mit meinen Freunden in T******* sein. Sie haben sehr schöne Hunde. Wir treffen uns in ***********. Grüsse Wolodja - wlodekgold
=============Zitat Ende============================================

Die Formulierung mit den "versicherungstechnischen Gründen..." stammt wörtlich von der Seite http://briefmarken.ag. Der Satz: "Ich will Ihnen für Alles persönlich bezahlen. Ich werde bald mit meinen Freunden in ******* sein. Sie haben sehr schöne Hunde. Wir treffen uns in *********.", soll Angst machen.

Bisher kam Niemand ... Marke befindet sich in meinem Besitz.

Die Bewertung selbst: VORSICHT! Falscher Stempel! Falscher Aufdruck! Falsches Prüfzeichen! DPI Punkten
stammt, bis auf die letzten zwei Worte, ebenfalls von einer Warnseite (dieser hier nämlich! Red.). Das mit den DPI Punkten hat er wohl nicht verstanden, bzw. übersetzen können. Die Formulierung: "DPI Punkten" das stammt aus einem Anfragemail, dass an Herrn S. geschickt wurde mit der Bitte einen Scan von mindestens 600 - 1200 DPI Punkten zu senden.
Die Aussage: "Falscher Stempel!" ist irrelevant. Als solcher ist der Stempel beschrieben: "Eine Prüfgarantie für den Stempel kann ich nicht geben ...". Falls es Sie interessiert weshalb, lesen Sie die ganze Artikelbeschreibung.
Die Aussage "Falscher Aufdruck" kann leicht durch ein neutrales Gutachten widerlegt werden. Das würde ca. zwei Monate dauern und würde sinnlose Kosten verursachen.
Die Aussage "Falsches Prüfzeichen!" ist völlig irrrelevant. Die Marke hat kein Prüfzeichen sondern trägt aus der Rückseite eine Signatur. Das ist auch so im Artikel korrekt beschrieben: "Diese Marke ist signiert". Das ist vermutlich ein Besitzerzeichen und hat keine weitere Bedeutung. Ist ist in der Beschreibung erwähnt, weil vorhanden. Es könnten ja auch Käufer diese nicht amtliche Veränderung der Markenrückseite als Mangel auffassen.

3. Der Artikel .... Die dort angebotene Briefmarke ist 100% korrekt beschrieben. In kurzen Worten: eine echte Marke mit echtem Aufdruck und einem Stempel der zur Zeit nicht vom Prüferbund geprüft wird. Die getroffene Sachaussage in der Bewertung, ist objektiv falsch.

4. Die Bewertung impliziert ein strafrechtlich relevantes Verhalten des Anbieters eb_kraft, bzw. stellt eine schwere Anschuldigung da, die für den Fall das diese nicht Wahr ist, wiederum eine Beleidigung von Herrn S. ... (wäre.)

5. Da diese obskure Bewertung noch immer da ist, muss ... wohl den Rechtsweg beschreiten (der Rechtsweg beschritten werden). Das wird gegen Herrn S. nur mit sehr hohem zeitlichen und finanziellem Aufwand möglich sein. ...


Ebay hat bisher keine Stellungnahme zu diesem Mail abgegeben (Stand 17.9. 17:00).

Es haben sich in der Zwischenzeit auch weitere Opfer von Wlodekgold gemeldet. Die betreffenden Artikel werden hier in Kürze ebenfalls vorgestellt.

Nun der Artikel über Wlodekgold:


Ebaymitglied Wlodekgold, ein Anbieter falscher Briefmarken als echt!

negativ: bedankt sich mit Rachebewertung, ein Anschlag auf die Pressefreiheit, denn es geht gegen diese Internetzeitung hier: http://briefmarken.ag.

Seit über einem Jahr prangern wir auf dieser Seite Anbieter an, die falsche Briefmarken als echt verkaufen. Die meisten tun das aus Unwissenheit. Wlodekgold ist eine der wenigen Ausnahmen. Sein Angebot falscher Briefmarken als echt war vorsätzlich. Viel eher schon, haben wir mit einer Rache dieser Art gerechnet. Jetzt deshalb die Seite nicht mehr fortzuführen wäre natürlich der falsche Weg. Zumal durch die negative Bewertung das Interesse der Leser geweckt wird und sie hier auf dieser Seite landen. Also eigentlich könnten wir sogar dankbar sein! Also: Danke Wlodekgold!

Auf die wirren Vorwürfe des wlodekgold gegen eb_kraft einzugehen ist überflüssig. Die Tatsachen sprechen für sich. Da es zugegeben jedoch wirklich völlig wirr ist, hier Informationen für besonders Interessierte. Hier noch ein Link dazu, ob und was man vom Scan prüfen kann.


Vorsätzlicher Betrug durch Ebay-Mitglied wlodekgold

Oben die "wlodekgold Fälschung", unten Echt!

Angebot endete am 28. 8. 2003

Falls Angebot gelöscht: Kopie des Angebotes

Beschreibung:
T&T NR.19 10Gr auf Briefst.- gepr.SOMMER BPP. Gest. mit "302"(Zuschlag). Sehr gute Erhaltung. Bitte siehen auf Scan. Mi - 700 Euro.

Was ist mit dem Angebot?
Ende Februar 2003 wurde wlodekgold von der Redaktion dieser Seite angeschrieben. Er hatte damals 5 Punkte bei Ebay und 12 Artikel mit diesen dümmlichen Falschstempeln angeboten. Die Redaktion hat an Ebay Sicherheit und wlodekgold geschrieben. Damals wurden die Artikel zurückgezogen und wlodekgold schrieb, er würde die Marken nachprüfen lassen.

Statt das zu tun, hat er die Marken nun stückchenweise einzeln bei Ebay verhökert. Er bot und bietet, siehe Link, die dummen Fälschungen als echt an, obwohl er seit Februar weiß, dass die Stempel und Prüfzeichen falsch sind. Das ist vorsätzlicher Betrug!

Nur für Spezialisten: Es gibt vom Stempel "302" verschiedene Typen. Die primitive Fälschung ist der neben abgebildeten Type nachempfunden. Mir ist die Fälschung bekannt. Wlodekgold hat im Frühjahr 2003, 12 Thurn und Taxismarken 5 Sgr und 10 Sgr, teils in Einheiten, teils auf Brief, mit immer diesem Falschstempel angeboten. Nach einem Schreiben von mir an ihn und Ebay-Sicherheit, wurden die Auktionen gelöscht.

 

Falsche "3" gedrungen. Natürlich weicht auch jedes andere Merkmal ab, denn der Stempel ist falsch!

Urkundenfälschung "SOMMER BPP"


Eine weitere "Wlodekgold-Fälschung"!

Diese Marke hat ein weiteres Opfer gefunden!


Eine der weiteren Fälschungen die im Februar 2003 von Wlodekgold angeboten wurde

Brief mit falschem Ortsstempel von Gotha. Es wurde die gleiche, bläulich wässrige falsche Stempelfarbe benutzt, wie bei dem "302" Lübeckstempel. Die echte Stempelfarbe ist tief mattschwarz. Das Porto von Gotha nach Lissa betrug keine 10 Sgr., siehe Michel. Am falschen Stück ist eben alles falsch!


Eine weitere, lächerliche Fälschung im Besitz von Wlodekgold:

Die Notausgabe Oppeln. Komplett und echt, sehr selten und teuer (über 50.000,- EUR), existiert auch noch als Type II, amtlich nicht verausgabt mit rückdatierten und auch falschen Stempeln von Oppeln. Hier sehen wir die lächerlichste Variante. Falsche Aufdrucke auf Germaniamarken im deutschen Reich irgendwann verwendet. Die in Oppeln im Frühjahr 1920 verwendeten Marken tragen natürlich Stempel aus Oppeln und mit Datum z. B. 02. 20. Ach ja, der Quellennachweis, Wlodek wird behaupten, er kenne die Marken nicht. Ich habe Sie von seiner Internetseite. Mein Anwalt hat die Seite auch mit "Internetsammler" gesichert. Da Wlodek die Seite sicher vom Netz nehmen wird, verzichte ich darauf die URL anzugeben.


wlodekgold (69) Sternchen 28.08.03 15:45:47 MESZ (private)  
 Beschwerde: BETRUG! Falscher Stempel! Falsches Prüfzeichen! Verkäufer wusste das! Vorsicht!
 Antwort von wlodekgold - hat nicht bezahlt und die Briefmarke nicht gesehen. Es bibt auch böse Leute...
 Ergänzungskommentar von bundespruefer - Ja, böser wlodekgold. Bitte sachlich bleiben und lesen: http://4go.to/betrug

Hallo liebe Leser,

hier wieder ein Lehrstück aus dem echten Leben. Zunächst einmal einen herzlichen Dank an wlodekgold. Durch die lustige Antwort macht er erst die Leser der Bewertungen auf sich aufmerksam und provoziert einen sachlichen Kommentar der Redaktion. Immer höflich, aber hart in der Sache.

Wenn Sie diese Seite lesen, danken Sie Wlodek (so heißt er wohl wirklich, wenn der Eintrag bei Ebay stimmt und er will sich wirklich die Nase vergolden, soviel steht fest!), er hat es erst möglich gemacht.

Er schreibt: "hat nicht bezahlt ...", na ja, wie blöd soll ich wohl sein. Mein Gebot habe ich abgegeben um ein unschuldiges Opfer vor dem Verlust von gut € 160,- zu bewahren. Soviel zum Bezahlen. Jetzt kommt es aber Dicke! Wlodek glaubt, ich wäre blind. Er denkt ich hätte den Scan nicht sehen können. Jedenfalls schreibt er das: "... und die Briefmarke nicht gesehen". Ich habe aber zwei Augen, kann sie benutzen und sehe auf meinem Bildschirm (riesengroß, eben für Sehbehinderte) diesen Scan der primitiven Fälschung. Was soll ich noch sehen wollen? Was der gute (oder doch der böse) Wlodek völlig vergessen hat, ich habe die Scans all dieser blöden Fälschungen schon im Frühjahr gespeichert, dazu die Korrespondenz. Wüsste er nichts davon, wäre er nur einer von zehntausenden Unwissenden, die bei Ebay täglich grottenschlechte Fälschungen von Briefmarken einstellen.

Das ist er aber nicht. Er weiß, die Stempel und Prüfzeichen sind falsch. Zumindest weiß er, das ich Sie als falsch bezeichnet habe. Er weiß, dass ich mich als Sachverständiger für Thurn und Taxis Briefmarken bezeichne. Er weiß das er 12 Auktionen gelöscht hat. Verlust mindestens 12 x 25 Cents, war aber wohl sogar mit Fettschrift und allem Komfort. Er selbst hat gelobt, die Marken nachprüfen zu lassen. Das ist aber nicht geschehen. Sonst gebe es neue Signaturen oder Befunde. Nach deutschem Recht jedenfalls, muss er sich nun vor einem Angebot als ECHT, was er tatsächlich gemacht hat, davon positiv und mit der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt, kundig machen, was er da anbietet. Auch nach den Ebayregeln ist es selbstverständlich verboten falsche Artikel als Echt anzubieten. Was bei ebay.pl ist weiß ich nicht, aber bei ebay.de ist es so!

Fassen wir zusammen: Nach deutschem Recht vorsätzlicher Betrug. Betrug ist strafbar, auch der Versuch. Das ist wichtig, denn ich lies mich ja nicht betrügen. Wlodek hat es nur an der Allgemeinheit versucht. Demnächst ist Polen EU-Mitglied. Herzlich willkommen Polen. Ich vertraue auch auf einen Rechtsstaat Polen und wer sich damit auskennt, soll mir bitte schreiben.

Nun noch zu guter letzt das dicke Ende aus Wlodeks Beschwerde: "Es gib auch böse Leute...". Ja lieber Wlodek, Du bist das klassische Beispiel dafür! Was der liebe Wlodek völlig verkennt, die Sachargumente bleiben.  Noch seine Enkel werden auf dieser Seite nachlesen können, wie Ihr Opa sich ärgerte, das er erwischt wurde. Auch in 100 Jahren, wird ein Sachverständiger für Thurn und Taxis Briefmarken auf den ersten Blick, die primitive Stempelfälschung erkennen.

Noch ein Grußwort an Wlodek:

Nimm es leicht, jeder wird einmal erwischt. Steckt die restlichen Fälschungen in den Ofen, geh zur Beichte und alles wird gut.

Falls Ihr schlechte Fälschungen teuer kaufen wollt wendet Euch an Wlodek oder polnisch könnt, damit ich eine Strafanzeige formulieren kann, schreibt mir ein Email. Weitere Opfer können sich auch melden. Ich mache Anfang Oktober eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Berlin.

N.B. Wlodek hat nun sein Bewertungsprofil "privat" gekennzeichnet. Bei Leuten die nur kaufen ist das völlig in Ordnung. Bei Anbietern, die "Privatauktion" und Profil "privat" haben, ist die Chance betrogen zu werden extrem hoch. Wer da mit bietet verdient kein Mitleid!

Stand: 6. 9. 2003


Berechtigte negative Bewertung für Wlodekgold von Ebay gelöscht!

Die oben zitierte Bewertung, die andere Ebayer hätte warnen können, wurde von Ebay gelöscht. Ebay tat das nicht weil die Bewertung unrichtig gewesen wäre, sondern aus rein formalen Gründen. Behauptungen die, wenn sie unrichtig wären, eine Beleidigung darstellen würden, reichen Ebay zur Löschung. Es reicht dafür ein Email an Ebay. Auch wenn es gut tut, die Wahrheit in einer Bewertung zu schreiben, dient es nicht unbedingt der Sache. Worte wie "Betrug", "Betrüger", "böser Mensch" und ähnliches führen also nur zur Löschung der Bewertung. Wie man es richtig macht, zeigt uns Wlodekgold mit seiner Bewertung. Scheinbar nüchtern und sachlich zählt er Fakten auf. In Wahrheit zwar Lügen, aber das kann Ebay nicht prüfen.

Aktualisierung vom 3.10.2003

Wlodekgold als Mitglied, von Ebay gesperrt!

Das Profil ist nun wieder sichtbar und wird es wohl auch bleiben, da Wlodekgold als Mitglied gesperrt wurde. Damit kann er keine Änderungen mehr vornehmen. Die Sperre steht sicher im Zusammenhang mit der letzten Bewertung für ihn. Interessanterweise eine "positive" Bewertung. Ein Dritter hat, ohne mein Zutun, denn die Auktion war "privat" und erst nach Abgabe der Bewertung tauchte dieser Dritte auf, geschrieben: "Ein toleranter Sammler, Geld anstandslos zurück, da Prüfzeichen gefälscht."  Hier zunächst ein wichtiger Kommentar: was ist mit den Sammlern, die den Betrug nicht bemerkten? Ist es wirklich positiv, ein Geschäft rückabzuwickeln, von dem man als Verkäufer vorher wusste, dass Stempel und Prüfzeichen falsch sind? Die Angst vor einer negativen Rachebewertung ist wohl zu groß.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die Angebote von falschen Briefmarken als Echte, jeweils als "Privatauktion" liefen, die Angebote echter Marken nicht. Es ist natürlich nur eine Vermutung, aber der Verdacht drängt sich schon auf, dass wlodekgold genau wusste, was er da angeboten hatte.

Nun ist es so, dass bei Ebay, im Verhältnis der gigantischen Zahl ehrlich abgewickelter Geschäfte, die Betrügereien verschwindet gering sind. Auch wenn es etwas dauert, Ebay reagiert irgendwann. Die für mich von Wlodekgold abgegebene negative Rachebewertung wird eventuell ewig stehen bleiben. Denn niemand wird geschützt indem diese sinnlose Bewertung verschwindet. Es besteht für Ebay auch kein Handlungsbedarf.


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